Statische HTML-Seiten erstellt Claude Design beeindruckend schnell — der Import als WordPress-Template ist eine andere Liga. Wo der Designer aufhört, muss Claude Code per SSH übernehmen. Eine ehrliche Bilanz nach vielen Token und einigen Umwegen.
Ich hatte aus einem früheren Projekt noch eine gerade erstellte WordPress Installation mit zusätzlichen Plugins die ich unbedingt nutzen wollte. Daher habe ich mich entschlossen auf CLAUDE Design nur ein für WordPress lauffähiges Template zu entwickeln. Die Prompte waren relativ kurz:
– minimalistisch
– keine Unterseiten
– wenig Farben
– Apple Design Style
– Language Switcher (noch nicht angebunden)
– chronologischer Zähler für jeden Post
– erstelle mir das ganze als importierbares Template für WordPress
– responsiv (zu Beginn vergessen)
Die Hürden
Ich möchte es kurz machen. Das visuelle Design mit Claude Design klappte relativ schnell, der Import nach WordPress aus Gründen der Vorinstallation und auch wegen fehlender technischer Elemente gar nicht. Daher habe notgedrungen Claude Code (Plus und jetzt Pro Max Abo) mit eingebunden und das Tool über die SSH und teilweise die Chrome Browsersteuerung sämtliche Fehler beheben lassen. Das hat noch einmal richtig Token gekostet und hat ganz klar die Grenzen des Output aufgezeigt. Statische HTML-Seiten mögen relativ schnell und sauber erstellt werden, geht es jedoch als Template Richtung WordPress ist von den Agenten extrem viel Nacharbeit nötig.
WordPress ist hartnäckig
Bei weiteren Anpassungen kamen im Rahmen des Elementar Settings längst gelöschte Leichen aus der Vorinstallation zum Vorschein. Im Nachgang würde ich es anders machen, aber Erfahrung kommt von erfahren.
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