Fangox Tool Suite · Eintrag 13

Modul Wareneingang prüfen. Mit KI gegen den Papierberge.

Das Modul, das ich in Eintrag 04 schon mit Spoiler vorgestellt habe. Und das sich, glaube ich, am schnellsten amortisiert hat. Das Problem Eine Lieferung kommt an. Vor uns liegt der Hersteller-Lieferschein. Und jetzt die Bewältigung eines unserer größten Probleme in der Vergangenheit: Von unseren über 100 Lieferanten…

Das Modul, das ich in Eintrag 04 schon mit Spoiler vorgestellt habe. Und das sich, glaube ich, am schnellsten amortisiert hat.

Das Problem

Eine Lieferung kommt an. Vor uns liegt der Hersteller-Lieferschein. Und jetzt die Bewältigung eines unserer größten Probleme in der Vergangenheit:

Von unseren über 100 Lieferanten beherrschen gerade einmal 10-15% den elektronischen Datenaustausch (EDI) und können uns unsere Order mit „fast“ allen wichtigen Daten direkten ins Wawi bzw. in den Shop schicken. (Das Thema Bilder behandele ich noch separat!!!)
Letztendlich beginnt mit dem Wareneingang oder manchmal auch schon mit der Orderbestätigung die mühselige Datenerfassung bzw.Digitalisierung der Infos damit wir diese in advarics importieren können. Je mächtiger ein Wawi ist desto umfangreicher sind die Reiter und Felder die gefüllt und eben angesteuert werden wollen. Das kostet händisch extrem viel Zeit weswegen für uns relativ schnell klar war das wir unsere Daten selber elektronisch ins System senden wollten. Dafür mussten wir eine Orderinput-Datei generieren die vom System in einem Rutsch gelesen wird. Im Prinzip ist das eine simple CSV-Datei mit den Feldnamen die das Wawi vorgibt. Aber woher die Infos nehmen wenn man nur ein Papierdokument als Lieferanteninfo hat? Genau hier war die Geburtststunde der fangox-fashion-suites bzw. des ersten Tools – dem Wawi-Import

Was das Modul macht

Es braucht den Inputs als

Lieferschein, Foto, PDF oder Excel-Datei. Das entsprechende. Mit Hilfe der KI lesen wir alle Positionen aus – Artikelnummer, Menge, Größe, EAN, Bestellmenge, ….d.h. alles was vorhanden. Die größte Herausforderung besteht darin das wirklich jeder Lieferant sein eigenes Süppchen kocht und hier die Lieferscheine oder Dateien alle unterschiedlich ist. Daher haben wir mit Hilfe der Apple-Technologie hier Lieferantenspezifische Importkonfigurationen erstellt. Diese einmalige Aufgabe steht vor der Anlage eines jeden neuen Lieferanten. Aber Dank Ki war und ist das nach kurzer Zeit in wenigen Sekunden umgesetzt da das System mit jedem neuen Lieferanten seine Skills verfeinert hat.

Das Ergebnis ist nach diesem ersten Prozessschritt eine schon gut gefüllte Importdatei.

Warum das überhaupt funktioniert

Lieferscheine ähneln sich in der Aufbauweise erstaunlich. Es gibt eine Kopfzeile mit Lieferantendaten, darunter eine Tabelle mit Positionen. Die Vision-KI muss kein Hexenwerk leisten – sie soll nur Zeilen erkennen und die Werte richtig zuordnen. Selbst bei Lieferscheinen, die schief gescannt oder leicht zerknittert sind, klappt’s gut.

Spoiler

Wenn die Ware da ist und gegen Bestellung geprüft wurde, geht’s weiter mit den Daten für den Shop – beginnend mit den Bildern. Der nächste Eintrag ist das Modul Bilder-Download, vielleicht das nervigste Problem des gesamten Projekts.

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